Programm & Vorträge

Programm & Vorträge

SAT.1 BAYERN sendet aus Landshut

SAT.1  BAYERN  Moderator  Ralf  Exel  und  sein  Team  sind  am 23. März auf der Landshuter Umweltmesse.

Der Fokus der Landshuter Umweltmesse  liegt  auf  dem  intensiven Wissenstransfer rund um die Umwelt.
Hierzu werden Vorträge angeboten und Aussteller informieren zur Thematik.
Neben Informationen bietet die Landshuter Umweltmesse auch Spiel und Spaß mit dem SAT.1 BAYERN Team.

Zusammen mit Ralf Exel können die Besucher am SAT.1 BAYERN Glücksrad drehen und vielleicht sogar jubeln.
Zu gewinnen gibt es eins von drei Bayern- Tickets der DB Regio Bayern oder viele weitere attraktive Preise.

Ralf Exel "Viel zu oft gehen wir zu nachlässig mit unserer Umwelt um.
Manchmal merken wir es nicht oder wissen es nicht einmal.
Ich freue mich, mich auf der Landshuter Umweltmesse zu informieren.“ (Foto Ralf Exel) 


Vorträge
Komplette Vortragsliste als pdf

Vortragsfolge der DGUHT

Samstag 22. März 2014 
10.00 Uhr  Dipl. Ing. Matthias Kleinhenz (Schondra): Gesund bauen und wohnen 
10.45 Uhr  Dr. Claus Scheingraber (München): „Gesundheitliche Auswirkungen  von Magnetismus, Strom und Mobilfunk auf unseren Körper und die Zellen“. 
11.30 Uhr  Hans Auracher sen. (München): „Belastungen durch magnetisierte Metallteile und Strom in Wohnungen und Häusern“.
MIttagspause
14.00 Uhr  Karl-Heinz Weinisch (Weikersheim):  Schlechte Raumluft – reicht Fensterlüftung oder brauchen wir Lüftungsanlagen?
14.45 Uhr  Dipl. Ing. Rainer Sonn (Waiblingen):  Kostenfalle energetische Sanierung ?
15.30 Uhr  Prof. Dr. Hoffmann (Dießen):  Gesunde Lebensmittel nachhaltig erzeugen und genießen!
16.30 Uhr  Dr. Karlheinz Graf (Straubing):  Zahn-Implantate für Jeden?  Über Risiken und Nebenwirkungen von Titan-Implantaten
17.15 Uhr  Achim Stelting (…):  Gesundheitsgefahren durch Laserdruckgeräte
18.00 Uhr  Mitgliederversammlung

Sonntag 23. März 2014
10.00 Uhr  Alexander  Pippir (Neu-Ulm):  "Wasser, eine klare Sache?"
10.45 Uhr  Dipl. Ing. Waldemar Bothe (Wangen): "Nivea, Persil, Frosch & Co – Was ist wirklich drin in Deos, Wasch- und Reinigungsmitteln?"
11.30 Uhr  Dipl. Ing. Matthias Kleinhenz (Schondra): Das gesunde Passivhaus- eine lohnende Investition?
MIttagspause
14.00 Uhr  Prof. Dr. Hoffmann (Dießen): Gesunde Lebensmittel nachhaltig erzeugen und genießen!
15.00 Uhr  Dr. Andreas Lozert (Weiding): „Amalgam – Gift im Mund ?“
15.45 Uhr Norbert  Wichnalek  (Augsburg): "Zahnersatz ohne Nebenwirkungen! Geht das? Was ist technisch möglich, was ist sinnvoll?"
16.15 Uhr  Dr. Karlheinz Graf (Straubing):  Zahnerhaltung um jeden Preis ? Über Risiken und Nebenwirkungen von wurzelbehandelten Zähnen


Samstag 22.03.2014, 10.00 Uhr
Dipl. Ing. Matthias Kleinhenz (Schondra):
Gesund bauen und wohnen

Im Vortrag von Hr. Kleinhenz geht es um das Thema Wohngesundheit- was ist das überhaupt-  welche Faktoren beeinflussen gesundes wohnen und bauen und wie können die Erkenntnisse daraus in der Praxis umgesetzt werden. 

Hr. Kleinhenz zeigt auf, das es im wesentlichen um 3 Kernfaktoren geht: Zum einen geht es in erster Linie um die Menschen die ein Haus bewohnen und deren ganz persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele. Dabei werden Gesundheitsfaktoren wie Allergien, Unverträglichkeiten, Schlafmangel, Konzentrationsstörungen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen  für jeden einzelnen Bewohner erfasst, dokumentiert und in einem interdisziplinären Netzwerk Lösungsvorschläge aufgezeigt. 

Zweitens geht es um das Umfeld in dem ein Gebäude steht, errichtet oder umgebaut wird. Hierbei wird das direkte Umfeld aus Verkehr, Baugrund, Nachbarumgebung, Gewerbe, Landwirtschaft betrachtet und analysiert sowie auch das weitere Umfeld wie Autobahnen, Lärm und Abgase aus Industrie und Handel, Windräder, etc. Dritter Einfluss ist das Gebäude selbst. Hier geht es in erster Linie um Baustoffe, Qualitätsmanagment, Umsetzung am Bau, Subunternehmermanagment, Reiniger, Baustil, etc. Hier fließen die Erkenntnisse aus der Baubiologie, der Bauökologie  genauso ein wie die wichtigen Einflussfaktoren Architktur, Energiesystematik und Qualitätsmanagment.

Ziel ist es, genau diese 3 Kernfaktoren zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammen zubringen.

Das  gesunde Passivhaus- eine lohnende Investition?

Passivhäuser gibt es schon seit vielen Jahren. Aber erst in jüngster Zeit gewinnen Sie mehr an Bedeutung. Die steigenden Energiepreise und die große Angst vor dem was die Zukunft auf dem Energiesektor noch bringt, zwingt zum Umdenken. Ganz klar, bei nur 10 W Heizleistung sind das echte Alternativen zur üblichen Energieeffizienz. Wie können moderne Passivhäuser heute preisbewusst umgesetzt werden und wie sieht es durch die immer dichter werdende Bauweise mit der Wohngesundheit aus? Das sind die 2 Kernfragen um die es geht. 

Lohnen Passivhäuser heute schon oder erst in naher Zukunft oder vielleicht gar nicht?

Hr. Kleinhenz zeigt in seinem Vortrag gebaute Beispiele und analysiert mit Sachkunde und Kompetenz die Erfahrung aus seiner nun 23 jährigen Bauerfahrung. Er vergleicht die möglichen Heizungssysteme, erklärt den Einfluß der Dämmung, stellt die verschiedenen Lüftungskonzepte vor und gibt Beispiele wie wohngesunde Innenräume umgesetzt werden können.

Vita

Geboren 06.01.1970 in Bad Kissingen. 
Realschulabschluss 1986
abgeschlossene Lehre zum Werkzeugmechaniker 1990 Fachoberschulabschluss 1992
Studium der Architektur 19992 bis 1997 in Würzburg
Eintragung in die bayrische Architktenkammer 2000
Ausbildung zum Energiebarater (HWK) 2006
Ausbildung zum Bausachverständigen zwischen 2000 und 2012 bei verschiedenen Instituten und Organisationen
Bauberaterausbildung (kdR) 2010
NLP Practitioner, DVNLP 2008
Vorstandsmitglied der DGUHT e.V. 2011
 

Seit 19997 freiberuflicher Architekt mit Tätigkeitsschwerpunkt auf hochwertige Wohnbauten in Holz
Seit 1997 über 500 geplante und realisierte Wohnbauten
Seit 2008 unabhängige Beratertätigkeit im ökologischen Holzbau
Bundesverband Bauberater kdR
Fachbeiratsmitglied im IQUH- Institut Weikersheim


Samstag 22.03.2014, 10.45 Uhr
Dr. Claus Scheingraber (München):
„Gesundheitliche Auswirkungen von Magnetismus, Strom und Mobilfunk auf unseren Körper und die Zellen“. 

Die physikalische Umweltverschmutzung hat in den letzten 25 Jahren ein Ausmaß angenommen, die von keinem anderen Umweltbereich übertroffen wird. Warum wird der physikalischen Umweltverschmutzung so wenig Interesse eingeräumt?   Erstens, weil wir mit unseren Sinnen physikalische Umweltverschmutzungen nicht erfassen, also nicht spüren können. Zweitens, weil mit elektrischen und elektronischen Geräten ungeheure Gewinne eingefahren werden.   

Die Überelektrifizierung der Häuser und Wohnungen und der Drang alle Kommunikation und Datenübermittlung per Funk zu absolvieren, hat unsere Wohnungen und Häuser zu wahren Feldquellen werden lassen! 
Verschlimmernd kommt noch hinzu, dass die lokale Verzerrung des Erdmagnetfeldes am Schlafplatz durch magnetisierte Metallteile ebenfalls einen negativen Effekt auf die Gesundheit des Schlafenden hat.  

Wir kennen heute Störungen der Gesundheit durch folgende Felder im Wohnbereich: 
Kleinzellige, statische Magnetfelder
Elektrische Wechselfelder der Stromversorgung
Magnetische Wechselfelder der Stromversorgung
Mischfelder, im Übergangsbereich von NF-* und HF-Feldern* 
Hochfrequente, elektromagnetische Strahlung

Der Vortrag zeigt den Zuhörern auf, wie Felder auf den Körper und die Zellen einwirken. Er zeigt auf, dass die physikalischen Felder zwar nicht selbst Erkrankungen erzeugen aber den Körper in einen Stresszustand versetzen.  Dieser Stress wirkt auf Stoffwechselvorgänge im Körper und führt an Zellen  und Zellmembranen zu Verlusten von Ladungsträgern. Die Folge, Membraninstabilität und Störung der ATP-Synthese* in der Zelle.  Bei anhaltenden Störungen des Zellstoffwechsels erleidet der Körper oxidativen und nitrosativen Stress der wiederum das Immunsystem des Körpers negativ beeinflusst.  Auf der Basis langjähriger Stresszustände entstehen dann Erkrankungen, die das gesamte medizinische Spektrum erfassen können.

Der Vortrag  „gesundheitliche Auswirkungen von Magnetismus, Strom und Mobilfunk auf Körper und Zellen“  auf der Landshuter UML 2014 zeigt  den Zuhörern auf, welche Gefahren in seiner Wohnumwelt lauern und was er dagegen tun kann …

© Dr. Claus Scheingraber 

Begriffe: 

*HF - Hochfrequenz
*NF - Niederfrequenz
* EHS - Elektrohypersensitivität (Überempfindlichkeit auf physikalische Felder)
*WLAN -  wireless local area network  =  Funk-Netzwerk 
*TETRA - Terrestrial Trunked Radio = Behörden-Funknetz
*ATP - Adenosintriphosphat (=Zelltreibstoff)

Vita

Dr. Claus Scheingraber  -  Zahnarzt/Elektrobiologe
Taubenstr. 14
85649  Brunnthal  
Tel:  08102 – 4420,  Fax:  08102-773914.
Geboren, 1947 in München. 
Schulische und berufliche Ausbildung:
Grund-, Hauptschule und Gymnasium in München, 1969 Abitur.
Studium der Biologie, Mineralogie und Zahnmedizin in Tübingen und München, Staatsexamen und Promotion in Zahnmedizin 1977 in München.

 

 

Berufliche Tätigkeit: 

Von 1977 bis 1981 Assistenzzahnarzt in diversen Praxen und der Bundeswehrhochschule München.
Seit 1981 eigene Zahnarztpraxis in Heimstetten Landkreis München, 1990 Gründung einer bau- und elektrobiologischen Beratungsfirma mit Schwerpunkt Elektrosmog-Untersuchungen in Wohn- und Arbeitsstätten.
Gründungsmitglied und seit 1991 der 1. Vorsitzender des Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. in München.
Diverse Publikationen in baubiologischen Fachschriften zum Thema Elektro-Biologie und Baubiologie.
Von 1995 bis 2000 Referent für Elektrobiologie bei Firma Torre für die Ausbildung zum Umweltapotheker. 
Seit 1996 Kurse in Elektrobiologie an der Elektroinnung München für Elektrofachkräfte und der IHK Akademie Nürnberg.
Seit 1997 Referate und Seminare an in- und ausländischen Universitäten und Fachhochschulen.
Ferner seit 1990 Referate und Kurse für Laien an Volkshochschulen und anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen.  
Bundesweit Beratung von Bürgerinitiativen und Kommunen zum Thema nieder- und hochfrequente Belastungen durch Elektrosmog. 
Seit 2003 Mitglied in der ÖDP und im Bundesfachausschuss Mobilfunk der ÖDP. 
2007 Mitglied in der Naturschutzorganisation BUND und im BUND Arbeitskreis Immissionsschutz. 
2009 Mitgliedschaft in der European Academy for Environmental Medicine und Fortbildungsrerefent für physikalische Umweltbelastungen.
2010 Mitgliedschaft in der DGUHT ( Deut. Ges. f. Umweltmedizin u. Humantoxikologie), 2011 Mitglied im Vorstand und Leiter des AK Physikalische Umweltbelastungen.

Berufliche Aufgabenstellungen und Zielsetzung:
Ganzheitliche und biologische Zahnheilkunde -> Vermeidung und Elimination von toxischen Stoffen in der zahnärztlichen Behandlung ( besonders Amalgam!). 

Seit 20 Jahren beratende und messende Tätigkeit als Elektrobiologe → Untersuchung von Schlaf- und Arbeitsplätzen auf Feldbelastungen;  Sanierung von Feldbelastungen soweit physikalisch möglich.  

Ziele → Anerkennung von Elektrosensibilität als Umwelterkrankung.  Senkung der Grenzwerte und Einführung von Vorsorgewerten für den präventiven Gesundheitsschutz. Ausbau des Fachgebiets physikalische Umweltbelastungen in der Umweltmedizin.

Inhaltsangabe zum Referat in Landshut über Elektrosmog

Die Umweltbelastungen sind in den letzten 10 Jahren gravierend angestiegen und haben so zur Zunahme vieler Erkrankungen beigetragen. Während man jetzt versucht chemische und mechanische Belastungen einzuschränken oder abzubauen, erhöht man im physikalischen Bereich die Schwellenbelastung noch stetig. Belastungen durch Felder und Wellen werden selbst nur von wenigen Fachleuten ernst genommen. Da besonders im Bereich des rasch wachsenden Energie  und Kommunikationsmarktes Felder und Wellen entstehen bzw. benützt werden, erwächst hier für die Bevölkerung eine zunehmende Gefährdung. Während Industrie und Staat noch weitgehend von der Ungefährlichkeit der Felder und Wellen überzeugt sind, haben Umweltmediziner, Heilpraktiker, Bau  und Elektrobiologen täglich mit den Problemen der unter Feldern  leidenden Menschen zu tut.

Elektrosmog oder besser die physikalische Umweltbelastung gliedert sich in 3 Bereiche, die statischen Felder, die niederfrequenten Felder und die hochfrequente Strahlung. Statische Belastungen entstehen vorwiegend durch die Verzerrung des lokalen Erdmagnetfeldes. Die

niederfrequenten Belastungen entstehen überwiegend durch elektrische Installationen, Geräte und sonstige technische Einrichtungen. Die hochfrequente Belastung resultiert überwiegend durch Sendeanlagen unterschiedlichster Art besonders aber Mobilfunk. „Elektrosmog“ muß immer als ganzheitliche Belastung gesehen werden. Die Betrachtung lediglich eines Bereiches z.B. der HF Belastung durch Mobilfunk ist unzulässig und genauso falsch, als würde man versuchen die Schädlichkeit des Rauchens nur einer einzigen Zigarettenmarke zuzuschreiben.

Im Referat werden die Unterschiede zwischen verschiedenen Feldern erklärt, es werden Beispiele von strahlungsintensiven Gerätschaften in Wohnung und Arbeit gebracht und Möglichkeiten des Schutzes besprochen.  Auf die Unzulänglichkeit der aktuellen Grenzwertregelung der Bundesimissionsschutzverordung wird eingegangen. Ferner werden die Möglichkeiten und Grenzen des individuellen Schutzes vor Feld  und Wellenbelastung gezeigt und eine Bewertung des Risikos bei häufiger Anwendung strahlungsintensiver Gerätschaften wird gegeben.

Dr. C. Scheingraber


Samstag 22.03.14, 11.30 Uhr
Hans Auracher sen. (München):
„Belastungen durch magnetisierte Metallteile und Strom in Wohnungen und Häusern“. 

Seit über 20  Jahren prägen die Funkanwendungen das Interesse der Bürger, über die Folgen und Auswirkungen auf unsere Gesundheit wird eifrig diskutiert. All die Symptome, die heute den Funkanwendungen durch Schnurlos-Telefone, Handys, WLAN, digitalem Radio und Fernsehen und weiteren drahtlosen Kommunikationstechniken zu geschrieben werden, haben Elektrobiologen auch schon vor 25 Jahren im Wohnbereich durch Feldeinflüsse aus der Stromversorgung festgestellt !   Die Überelektrifizierung der Häuser und Wohnungen – es muss heute in jeder Wand alle 2 Meter eine Steckdose vorhanden sein – hat dazu geführt, dass kein Platz mehr in einer Wohnung zu finden ist, der nicht von elektrischen Feldern des Stroms beeinflusst ist.  Verschlimmernd kommt noch hinzu, dass die lokale Verzerrung des Erdmagnetfeldes am Schlafplatz ebenfalls einen negativen Effekt auf die Gesundheit der Schlafenden hat.  

Der Vortrag über niederfrequente Belastungen auf der Landshuter Umweltmesse 2014 zeigt auf, welche gesundheitlichen Fallen  durch elektrische Geräte und Installationen sich in einer Wohnung befinden können.  Es wird aufgezeigt, welche Elektrogeräte und Installationen eine große Belastung für die Bewohner darstellen und welche Möglichkeiten einer Feldreduzierung bzw. Feldelimination bestehen. 

Die stärkere Berücksichtigung dieser NF-Belastungen würde eine deutliches Mehr an Wohlbefinden und Gesundheit im Wohnumfeld schaffen! Der Vortrag versucht dazu einen Beitrag zu leisten.

AEB e.V.   -  Hans Auracher  -  2. Vorstand


Mittagspause

Samstag 22.03.2014, 14.00 Uhr
Karl-Heinz Weinisch (Weikersheim):
Schlechte Raumluft – reicht Fensterlüftung oder brauchen wir Lüftungsanlagen? 

Geschlossene Räume müssen regelmäßig gelüftet werden um unser Wohlbefinden zu garantieren. Deshalb sollte ein stündlicher Mindestluftwechsel von 50 % des Raumvolumens eingehalten werden. Andernfalls entsteht eine muffige und  stickige Raumluft und im Extremfall machen Wohnungsinhaber immer öfter Bekanntschaft mit Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall. Beim Lüften gehen jedoch auch ca. 50% der Heizwärme verloren, deshalb sollte richtig und möglichst nur mit geringen Wärmeverlusten gelüftet werden oder es sollten Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung  zum Einsatz kommen. Wie muss man in modernen und luftdicht gebauten Häusern lüften? Welche Menge Wasserdampf kann maximal entstehen und warum bestimmen die Wasserverdunstungsmenge und die Personenanzahl die Lüftungshäufigkeit? Muss man Kinderzimmer, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer unterschiedlich lüften? 

Wenn Schimmel und Schadstoffe durch mangelnde Lüftung die Gesundheit der Bewohner bedrohen, können weit reichende Gesundheitsstörungen ausgelöst werden. Einerseits steigt ständig die Verweildauer der Mitteleuropäer in Innenräumen, vor allem in den Wintermonaten, andererseits kommt es immer häufiger vor, dass Innenräume tagsüber völlig unbenutzt und unbelüftet bleiben. Nicht nur Schimmel sondern auch gefährliche oder allergieauslösende Stoffe aus Wasch- und Reinigungsmitteln, Möbeln und Baumaterialien belasten dann besonders Kleinkinder, ältere Menschen und chronisch Kranke. Symptome, die vornehmlich in Innenräumen auftreten, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Atemprobleme oder Augenreizungen, können die ersten Anzeichen sein. Aber wie stellt man sich darauf ein und wie vermeidet man mit einfacher Lüftungstätigkeit Kohlendioxid, Stäube, Schadstoffe, Keime und Luftkeime? Sind bei trockener Raumluft in Wintermonaten Luftbefeuchter sinnvoll oder besteht Verkeimungsgefahr? Welches Schadensrisiko beinhaltet Neubaufeuchte ohne Lüftungsanlagen?

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie in Würzburg befasst sich mit Feinstaubvermeidung, Lüftungsstrategien und Richtlinien für Luftwechselintervalle bei unterschiedlicher Raumnutzung. Im Vortrag werden  die Vor- und Nachteile der auf dem Markt befindlichen Lüftungsanlagen beschrieben. Es werden Desinfektions-, Schall- und Lärmprobleme aber auch der Einsatz von Feinstaubfiltern gegen Allergene, Stäube und Gerüche von außen angesprochen. Zudem erhalten Sie wertvolle Lüftungstipps und Regeln zur Vermeidung chemischer und mikrobieller Innenraumbelastungen.

Karl-Heinz Weinisch
Innenraumhygieniker und Bausachverständiger 
DGUHT - Vorstandsmitglied
Deutschordenstraße 4/3 
97990 Weikersheim
Tel: 07934 -912112 (Allergiker - Hotline)
E-mail: weinisch@iquh.de   
www.iquh.de    Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene

Vita
Geb 1957, verh. 3 Kinder.

1977  Abitur
1978-1984  Studium, Uni Mannheim (Politik, Wirtschafts- u. Erziehungswissenschaften)
1984-1989  Marketing und Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeugnisse
1989  Gründung eines ökologischen Fachhandels
1994  Geschäftsführung, Ökol. Bau- u. BeratungsZentrum, ÖBZ Weikersheim
2000  Gründung Weinisch & Partner, Planungs- und Sachverständigenbüro, Schwerpunkt Betreuung von Allergikern und gebäude- und umweltbedingt Erkrankten
2002  Lehrgangserstellung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“, Handwerkskammer  Münster
2002  Gründungsmitglied: ARGE kdR e.V., Dozententätigkeit, Autor von Lehrbücher für das Handwerk
2003  Vorstandsmitglied: DGUHT e.V., Vize Präsident ab 2013
2005  Aufbau der Akademie für Nachhaltiges Bauen und des Bundesverbandes Bauberater kdR (BVBB kdR,  www.bauberater-kdr.de ) 
2006  Geschäftserweiterung mit dem Inst. f. Qualitätsmanagement u. Umfeldhygiene, Schwerpunkt Gebäude- und Produktprüfungen, Zertifizierungen, Qualitätsmanagementsysteme, Coaching und Schulungen


Samstag 22.03.14, 14.45 Uhr
Dipl. Ing. Rainer Sonn (Waiblingen):
Kostenfalle energetische Sanierung?

Das politische Ziel ist klar: Bis 2050 soll in Deutschland 80 Prozent weniger Energie verheizt werden als im Jahre 2010. Denn nur so sind die klimapolitischen Verpflichtungen, die die verschiedenen Bundesregierungen eingegangen sind, zu erfüllen. Und deshalb muss zum einen die jährliche Sanierungsrate der Altbauten von ein auf zwei Prozent verdoppelt werden. Zum anderen werden die Dämmvorschriften immer rigider. Die Folge: Mehr als 500 Milliarden Euro wird die energetische Sanierung in den nächsten 40 Jahren kosten. 

Dächer dämmen, Häuser einpacken, Fenster dicht machen. Die energetische Sanierung ist ein Milliardengeschäft – für Energieberater, Handwerker, Architekten und die Industrie. Wie sinnvoll aber ist der enorme finanzielle Aufwand für Hausbesitzer und Mieter? Wer profitiert von dieser gewaltigen Summe? Und ist das Geld wirklich sinnvoll eingesetzt?

Die energetische Sanierung wird fast ausschließlich aus dem Blickwinkel der Einsparung von Heizenergie betrachtet. Wäre es nicht sinnvoller, eine integrative Betrachtung möglichst aller Aspekte mit dem Ziel einer Lösung mit höchstem Gesamtnutzen durchzuführen? (Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeit, soziale Folgen, Nachhaltigkeit, Verhaltensänderung, Umweltbelastung, Wohngesundheit)

Die Auswirkungen der energetischen Gebäudesanierung auf den Umweltschutz, die Gesellschaft und vor allem unsere Gesundheit werden – insbesondere in der Fernwirkung – deutlich unterschätzt. Schon heute verzeichnen die Zahlen von LGA und WHO einen rapiden Anstieg von Asthma und Allergien bei Kindern. Erhöhte Schadstoffkonzentrationen in luftdichten Gebäuden sind keine Seltenheit mehr.

Der Vortrag beschreibt Problemstellungen der energetischen Sanierung, hinterfragt den Aufwand im Vergleich zum Nutzen und zeigt alternative Möglichkeiten der Energieeinsparung auf. Im Focus steht neben dem Geldbeutel vor allem die Gesundheit der Bewohner.

Referent:
Dipl.-Ing. Rainer Sonn, Waiblingen
DGUHT e.V. | Mitglied des Vorstandes, Schriftführer

Vita 

Rainer-Martin Sonn, Dipl.-Ing. 
Brunnweinbergstraße 15 
71334 Waiblingen-Beinstein 
Telefon: 0163 – 27 54 083 E-mail: info@raumsonn.de 
Geburtstag: 22.04.1975 
Nationalität: deutsch 
Familienstand: ledig, keine Kinder Curriculum vitae 

1985 – 1994  Georg-Büchner-Gymnasium, Winnenden 
Allgemeine Hochschulreife 
1994 - 1996  DRK Rettungsdienst Rems-Murr, Waiblingen 
Zivildienst Rettungswache Winnenden 
anschließend hauptberufliche Tätigkeit 
1996 – 1998  Firma W. Nusser, Winnenden 
Ausbildung zum Zimmerergesellen 
1998 - 2005  Universität Stuttgart 
Studium Architektur und Stadtplanung 
Tutor im Fachbereich Tragwerkslehre (ITKE) 
Diplomarbeit 
Institut für Innenraumgestaltung und Entwerfen Privatdozent E. Bertram 
Temporärer Leichtbau, Membrantragwerke 
2005 - 2010  die querative GmbH, Stuttgart-Vaihingen 
Agentur für Marketingkommunikation 
Berater | Leiter dq Atelier 
Konzeption und Entwicklung mobiler und temporärer Sonderbauten 
seit 2010  RAUMSONNDE | Bauten und Bauberatung kdR, Waiblingen 
Freiberufliches Planungs- und Sachverständigenbüro 
seit 2012  Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene, Weikersheim 
Abteilungsleiter: Planung und Projektierung 
Bausachverständigenwesen, Innenraumhygiene, Messstrategie 
seit 2012  Akademie für Nachhaltige Bildung, Weikersheim 
Dozent und Lehrtätigkeit 
Fachbereiche: Bauphysik, Baukonstruktion, Innenraumhygiene 
seit 2013  Dt. Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V., Würzburg 
Mitglied des Vorstandes, Schriftführer 
Arbeitskreis Wohngesundheit


Samstag 22.03.14, 15.30 Uhr
Prof. Dr. Hoffmann (Dießen):
Gesunde Lebensmittel nachhaltig erzeugen und genießen!
Essen was (wirklich) gesund macht!

Weil fast täglich neue Untersuchungsergebnisse zur Gesundheitsvorsorge und Ernährung – teilweise mit widersprüchlichen Aussagen – veröffentlicht werden, entstehen viele Verunsicherungen.  Stundenlange Koch-Shows suggerieren über das Fernsehen Gesundheit und Köstlichkeit und viele Magazine leben nur von Ernährungsempfehlungen.  „Was  soll ich nun wirklich essen?“, stöhnt da mancher Zeitgenosse. Vielleicht ist es in dieser Situation sinnvoll, sich auf Bewährtes und Gesichertes zu besinnen! Der Vortrag möchte Denkanstöße zu einer Individuellen Ernährung und Gesundheitsvorsorge geben! Der Mensch entspricht  eben keinem  statistischen Durchschnitt, sondern ist eine Einzelpersönlichkeit, auch  eine Ernährungsindividualität! 

Vita

Daten:
Jahrgang. 1938
Promotion 1970 zum Dr. agr.
Professur seit 1978 an der Hochschule Weihenstephan/Fakultät Landwirtschaft u. Ernährungsmanagement/Koordinator für Ökologischen Landbau, - Kontaktstellenleiter für Hochschuldidaktik bis 2000
Emeritus seit 2005
Vortragstätigkeit und Seminarleitungen

 

Tätigkeiten:
Technologische Entwicklungen zur chemiefreien Unkrautbekämpfung 
verfahrensorientierte Qualitätsoptimierungen (Elektrochemische Qualitätsdefinition von Lebensmitteln)
Patentierte Entwicklungen zur Biogaserzeugung durch „Trockenfermentation“
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- u. Humantoxikologie (DGUHT e.V) bis 2009; Wissenschaftlicher Beirat in div. Organisationen

Publikationen:
über 200 einschlägige Fachbeiträge zu o. a. Fachgebieten
Bücher: „Abflammtechnik“, „Lebensmittelqualität“„Vom Lebendigen in Lebensmitteln“,„Lebensmittelqualität und Gesundheit“.


Samstag 22.03.14, 16.30 Uhr
Dr. Karlheinz Graf (Straubing):
Zahn-Implantate für Jeden?  Über Risiken und Nebenwirkungen von Titan-Implantaten

Implantate ermöglichen festsitzenden Zahnersatz bei fast jeder Ausgangssituation. Doch sind die Zahnimplantate wirklich unproblematisch und biokompatibel? Titan gilt zwar gemeinhin als gut verträglich und unbedenklich doch aus umweltzahnmedizinischer Sicht müssen wir Risiken  und Nebenwirkungen im Blick haben.

Zahnimplantate versprechen vollständigen und sicheren Ersatz verlorener Zähne und ermöglichen auch bei größeren Gebissschäden optimale Lösungen in ästhetischer und funktionaler Hinsicht. Aus umweltmedizinischer Sicht unterscheiden wir in der Titan-Implantologie jedoch prinzipiell zwei verschiedene Arten von Störfaktoren:

Belastungen umwelt(zahn)medizinischer Art mit ihren allergischen und toxikologischen Wirkungen 
Belastungen der Selbststeuerungsmechanismen im Organismus im Sinn einer Fremdkörperreaktion. 
Nicht jeder verträgt Zahnimplantate. Für wen Zahnimplantate ein gesundheitliches Risiko und wie man das erkennt wird in diesem Vortrag ausführlich erläutert.
Implantate werden überwiegend aus Titan hergestellt und können beim Vorliegen einer individuellen Empfindlichkeit gegen diesen Werkstoff ein zahnmedizinisches Problem darstellen.
Das Materialproblem von Titan ist ein individuelles immunologisches Problem, hat in der Regel nichts mir einer Allergie zu tun und kann durch einen schulmedizinischen Labortest verifiziert werden.
Jedes Implantat – unabhängig vom Material – ist ein Fremdkörper und damit ein Regulationshindernis für die Selbststeuerung des Organismus. Eine Form der individuellen Überlastung kann eine „Überreaktion“ auf Banalreize sein, die immunologisch überprüft werden kann.
Somit sollte nur bei stabiler Regulationslage an die Möglichkeit einer Implantation gedacht werden.
Die Reaktionslage der Selbstregulation ist je nach Belastungssituation variabel und stellt immer nur eine »Momentaufnahme« dar.
Jeder Patient sollte deshalb zum vorbeugenden Gesundheitsschutz Belastungen aller Art auf die Selbststeuerungsmechanismen (siehe Abb. 2) so gut wie möglich minimieren.

Chronisch Kranke müssen sorgfältigst abwägen

Somit sollte nur bei laut Test regulärer Entzündungsneigung und bei stabiler Regulationslage an die Möglichkeit einer Implantation gedacht werden. Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz sollte jeder Patient Stressbelastungen aller Art so gut wie möglich vermindern, um seine Selbstheilungskräfte nicht zu schwächen.

Da bei chronisch Kranken die Selbstheilungskräfte bereits überfordert sind, jedes Implantat aber als Fremdkörper und somit als Belastungsfaktor mit negativen Auswirkungen auf die Selbstheilungskräfte gilt, sollten chronisch Kranke sehr sorgfältig abwägen, inwieweit diese zusätzliche Belastung verkraftet wird. Das Vorliegen einer schweren chronischen Erkrankung spricht  nach dem Dafürhalten des AK Zahnmedizin in der DGUHT (deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie) eher gegen das Setzen eines Implantats im generellen.

Praktisches Vorgehen bei bestehenden Implantationen:

Sollte beim Vorliegen einer chronischen Erkrankung der Verdacht auf eine Unverträglichkeit von Titan-Zahn-Implantaten gegeben sein, empfiehlt es sich, in einem kompetenten Labor einen sogenannten Titan-Stimulationstest (mit Vollblut) und einen Test auf die Entzündungs-Bereitschaft (Schleimhautabstrich im Mund) durchführen zu lassen. Oft geben sich bereits hierdurch Hinweise auf pathologische Reaktionen. Bei einem diesbezüglichen Nachweis ist die Entfernung des Implantats in Kombination mit komplementärer Begleittherapie (Lymphe, Niere, Leber) sinnvoll.

Fallen diese Tests eher unauffällig aus, ist jedoch der Umkehrschluss einer biologischen Verträglichkeit des Implantats nicht zwingend gegeben.

Dr. Graf ist niedergelassener Zahnarzt und Heilpraktiker in Straubing und leitet dort das Kompetenz- und Therapiezentrum für Umwelt- Zahnmedizin und ganzheitlich systemische Zahnheikunde.

Vita

Jahrgang 1950; verheiratet, 3 Kinder
1970 – 1975 Studium der Zahnheilkunde 
1979 Niederlassung in eigener Praxis in Straubing/Niederbayern 
Seit 1985 Fortbildungen in ganzheitlich-systemischer Zahnheilkunde
1992 Zulassung als Heilpraktiker
Seit 1994 Publikationen verschiedenster Fachartikel in diversen Fachzeitungen
Seit 1996 deutschlandweite Fortbildungsseminare über Zahnstörfeld-Diagnostik und -Therapien
2000 Autor des Lehrbuches „Ganzheitliche Zahnmedizin – Fakten, Wissenswertes, Zusammenhänge (Joh. Sonntag-Verlag)
Seit 2003 auch diverse Fortbildungs-Seminare auch im deutschsprachigen Ausland  (Schweiz, Österreich)
2004 Gründung des „Kompetenz- und Therapiezentrums Umwelt-Zahnmedizin und ganzheitlich-systemische Zahnheilkunde“ in Straubing/Niederbayern
Seit 2008 Leiter des Arbeitskreises Zahnmedizin in der deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT)
Seit 2009 Vizepräsident der deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT)
2010 Autor des Lehrbuchs „Störfeld Zahn – Der Einfluss von Zähnen und zahnärztlichen Werkstoffen auf die Gesundheit“ (Elsevier-Verlag München)
Seit 2013 Präsident der deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT)


Samstag 22.03.14, 17.15 Uhr 
Achim Stelting (…):
Gesundheitsgefahren durch Laserdruckgeräte 

Laserdruckgeräte stehen seit zwei Jahrzehnten im Verdacht schwere Gesundheitsschäden auszulösen und doch sind sie noch immer fast allgegenwärtig, nicht nur in Büros, sondern u. B. auch in Geschäften, Hotels, Schulen, Arztpraxen und Kliniken. Andererseits werden die Geräte seit 2013 zu Zehntausenden ausgetauscht. 

Was ist dran an den Risiken?  Was ist drin in den Tonern und was kommt heraus aus den Geräten? Was macht Feinstäube und Nanopartikel so gefährlich? Welche gesundheitlichen Folgen drohen? Was kann man dagegen tun? 

In seinem spannenden Vortrag berichtet der Vorsitzende der internationalen Stiftung nano-Control, Achim Stelting aus Hamburg, über die Erfahrungen aus über 3.000 registrierten Erkrankungsfällen, den neuesten Stand der Forschung, Lösungsmöglichkeiten und neueste Entwicklungen. 

www.nano-control.de - Internationale Stiftung, Hamburg, Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, BUND und BBU e.V. 

Vita 

Achim Stelting
Dipl. Verwaltungswirt,
Heilpraktiker,
CQM-Mastercoach 
geboren 1954 
Wohnort Hamburg 

 

1975-1997  Polizeibeamter; zuletzt tätig als Erster Kriminalhauptkommissar im Landeskriminalamt Hamburg. 
Seit 1990  Atemwegserkrankung durch Tonerstäube, die 1992 erkannt und 1995 als Berufskrankheit anerkannt wurde und 1997 zur Frühpensionierung führte. 
Seit 1999  Heilpraktiker für Chinesische Medizin in eigener Praxis in Hamburg.
1998-2009  Recherchen und Engagement gegen Erkrankungen durch Toner. 
2000  Gründung der Interessengemeinschaft Tonergeschädigter,
seit 2003  organisiert in der AG Innenraumschadstoffe und Gesundheit des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
2003  Auszeichnung durch Hamburger Umweltinstitut e.V. und B.A.U.M. e.V. mit dem Forschungspreis „Laien schaffen Wissen“.
2004  Initiierung und Begleitung der sog. Tonerstudie, die von der Universität Gießen im Auftrag des Bundesinstitutes für Risikobewertung durchgeführt wurde.
2008  Gründungsstifter und seit dem 17.04.2008 Vorsitzender der nano-Control, Internationale Stiftung, Hamburg, die sich für gesunde Raumluft engagiert und sich insbesondere für die Erforschung und Beseitigung der Gesundheitsrisiken durch Toner und Emissionen aus Laserdruckern. Seit 2003 zahlreiche Vorträge auf nationalen und internationalen Tagungen und Konferenzen. 
2014  Erfolgreiche Prüfung zum CQM-Mastercoach beim Deutschen Quantum Verein nach dreijähriger Ausbildung in der Chinesischen Quantum Methode und an der International CQM Academy. 


18.00 Uhr Mitgliederversammlung

Sonntag 23.03.14, 10.00 Uhr
Alexander  Pippir (Neu-Ulm):
"Wasser, eine klare Sache?"


Quell des Lebens und Ursprung des Seins: Wasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel für alle Bewohner des blauen Planeten.

Aus diesem Grund sollte die Menschheit es hüten wie ihren eigenen Augapfel. Ist das Wasser noch so rein wie zu Urzeiten? Regeneriert sich die Natur wirklich zu 100% von selbst – obwohl wir Menschen nicht sehr achtsam mit unserem zu Hause – der Erde – umgehen? Das Wasser musste durch die Industrialisierung und dem unachtsamen Umgang der Menschen mit der Natur in den letzten Jahrzehnten sehr leiden. Auch die stetig wachsende Bevölkerungszahl spielt hierbei eine große Rolle.

Dass sich die Fremdstoffe und ständige Belastung des Wassers nicht gerade positiv auf unsere Körper auswirken wird durch ständige Forschungen und Studien immer deutlicher. Der Mensch selbst gleicht schon einem Filter-System für das Wasser. Immer mehr Fremdstoffe werden laut Presse- und Laborberichten in unserem Trinkwasser nachgewiesen. Sind diese Fremdstoffe gleichzeitig Schadstoffe für unseren Körper?

„Der Zukunftsmarkt ist die dezentrale Wasseraufbereitung...“ lies das Umweltbundesamt 2007 in einer Publikation verlauten. Auch hieran sieht man, dass es wichtig ist, ein Augenmerk auf die Trinkwasser-Aufbereitung zu werfen.

Schon im 19. Jahrhundert sagte der Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur: „Wir trinken 90 % unserer Krankheiten.“ Ist es wirklich so extrem? Wie hat sich das Trinkwasser seitdem verändert?

Wie kann man dem entgegen wirken?
In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die gängigsten Filtrations-Methoden inklusive deren Vor- und Nachteile und wie Sie an ein reines Wasser gelangen können.

Für Alexander Pippir, 33, ist ein Leben im Einklang mit der Natur die Grundlage einer erfüllten Existenz. Gesunde Ernährung ist dem passionierten Gärtner mit biologisch-dynamischen Anbau ebenso wichtig wie Bewegung und eine ideale Work-Life-Balance. Er beschäftigt sich seit 15 Jahren mit ganzheitlichen Heilmethoden und berät aus Überzeugung über gesunde Lebensführung zahlreiche Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zum Thema Wasser.

Im Rahmen des Vortrags erfahren Sie, worauf Sie bei der Wahl Ihres Trinkwassers achten können. 


Sonntag 23.03.14, 10.45 Uhr
Dipl. Ing. Waldemar Bothe (Wangen):
"Nivea, Persil, Frosch & Co – Was ist wirklich drin in Deos, Wasch- und Reinigungsmitteln?"

Haben Sie sich auch schon gefragt was die ganzen chemischen Bezeichnungen wie z.B. PROPYLENE GLYCOL, TRIETHANOLAMINE auf der Verpackung eigentlich bedeuten? Keine Sorge Sie müssen nicht Chemie studieren, aber die Relevanz sollte Ihnen bewusst werden. 

Jeder der schon einmal mit Wasser und ätherischen Ölen inhaliert hat, weiß wie hilfreich es bei bronchialen Infekten sein kann. Hierbei sind die Stoffe bekannt und die Dauer ist sehr beschränkt. Aber was passiert, wenn die Inhaltsstoffe aus Körperpflegeprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln täglich über die Atemwege aufgenommen werden?

Spielen Sie einmal Ihren Tagesablauf durch. Morgens beginnt man mit einer Dusche und inhaliert dabei ein Gemisch aus Wasser, Shampoo und Pflegedusche. Dann zieht man seine Kleidung an, die in der Regel durch Waschmittel und Weichspüler parfümiert ist. Dazu wird häufig noch ein Deo, duftende Bodylotion, Haarspray und Haargel verwendet. 

Beim Geschirrspülen und Bodenwischen werden weitere vorwiegend chemische Inhaltsstoffe in der Raumluft verteilt. Dies geht so munter bis zum Abend weiter, wo das Bett wartet, welches ebenfalls Waschmittelgerüche abgibt. Dabei sind noch keine möglichen Emissionen von Schadstoffen aus Möbeln, Boden, Wand und Decke berücksichtigt. 

In 24h werden also eine beträchtliche Anzahl bekannter und meist unbekannter Inhaltsstoffe aus den verwendeten Produkten inhaliert. 

Ein Mensch atmet pro Tag ca. 15.000 Liter oder umgerechnet gut 15 Kilogramm Luft ein. Wenn man dies ins Verhältnis zur täglich aufgenommenen Nahrungsmenge setzt wird die Bedeutung für unser wichtigstes Lebensmittel Atemluft klarer. 

Anhand einiger Beispiele zeigt der Vortrag, worauf man achten sollte und dass es gar nicht so schwierig ist eine gute und weniger risikoreiche Entscheidung zu treffen.

Vita

Dipl.-Ing. Waldemar Bothe
Geb. 1981 in Uelzen, aufgewachsen in der Lüneburger Heide.
2007 Erfolgreicher Abschluss des Studium: Technologie nachwachsender Rohstoffe; Diplomarbeit über Integriertes Betriebsmanagement im Baubereich.
2008 Soziale und ehrenamtliche Hilfstätigkeit in verschiedenen ökologisch und nachhaltig orientierten Projekten in Süd-/Ostafrika und Asien.
2009 tätig beim Hersteller LIVOS Pflanzenchemie GmbH & Co. KG im Bereich internationale Kundenbetreuung, Übersetzungen, Forschung und Entwicklung.
Seit Mitte 2010 selbstständig im Bereich Umwelt- und Qualitätsmanagement, Produktprüfung in Anlehnung an ISO 14025, Übersetzungen, Bearbeitung von Sicherheitsdatenblättern gemäß 1907/2006/EG, Webseitengestaltung und -vernetzung.
Ab 2010 Abteilungsleiter für Qualitätsmanagement im Institut IQUH www.iquh.de; Datenmanagement für Hersteller im Baubereich.
Ab 2011 Dozent für Gefahrstoffrecht, Produktdeklaration, moderne Kommunikationsmedien und Büromanagement in der Akademie für Nachhaltige Bildung (ANB).
Ab 2011 Leitung der Geschäftsstelle für den Bundesverband Bauberater kdR sowie Verband der Präventionsberater kdR.
2012 Vorstandsmitglied und Geschäftsstellenleiter der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V. (DGUHT e.V.). Mitglied im Arbeitskreis Produktinformation.
Stetige Weiterbildungen: Bauberater kdR (kdR = kontrolliert deklarierte Rohstoffe), Präventionsberater kdR, Geruchsprüfer kdR, Nachhaltigkeitsberater kdR, Fachberater für Innenwandgestaltung.
Bausachverständiger kdR. 


Sonntag 23.03.14, 11.30 Uhr
Dipl. Ing. Matthias Kleinhenz (Schondra):
Das gesunde Passivhaus- eine lohnende Investition?

Mittagspause

Sonntag 23.03.14, 14.00 Uhr
Prof. Dr. Hoffmann (Dießen):
Gesunde Lebensmittel nachhaltig erzeugen und genießen!
Essen was (wirklich) gesund macht!

Sonntag 23.03.14, 15.00 Uhr
Dr. Andreas Lozert (Weiding):
„Amalgam – Gift im Mund?“

Bereits seit Einzug von Amalgam in die Zahnmedizin vor über 180 Jahren als Füllungsmaterial bei der Kariesbehandlung wird heftig kontrovers über mögliche Gesundheitsgefahren diskutiert, da Amalgam zu 50% aus Quecksilber besteht, dem giftigsten, nichtradioaktiven Stoff auf unserer Erde.

Die Befürworter halten es nach wie vor für ein bewährtes, kostengünstiges und unter allen Bedingungen leicht zu verarbeitendes, langlebiges Füllungsmaterial und berufen sich darauf, dass eine Gesundheitsgefahr bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte. Dabei gibt es seit langem eine Vielzahl von Studien, die zeigen, dass eine direkte Korrelation zwischen Zahl der Amalgamfüllungen und der Quecksilberbelastung besteht, welche wiederum als (Mit-)Auslöser zahlreicher chronischer Allgemeinerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien und diverser Regulationsstörungen angesehen werden kann oder ihren Verlauf und die Prognose verschlechtern. Auch das teils überraschende Verschwinden vieler Symptome nach korrekter Entfernung des Amalgams aus der Mundhöhle und entsprechender Entgiftungsbehandlung ist längst mehr als nur ein Placeboeffekt – diese Tatsache wird aber von der Schulmedizin meist nicht ernst genommen, die Patienten oft vorschnell psychiatrisiert.

Auf der einen Seite macht man sich heute Sorgen, dass eine platzende Energiesparlampe kurzfristig gefährliches Quecksilber freisetzt, auf der anderen Seite die Freisetzung aus Zahnfüllungen 24 Stunden und 365 Tage im Jahr aber unbedenklich sein soll? Zahnärzte dürfen heute Amalgamfüllungen nur noch mit Einschränkungen in den Mund einsetzen, müssen Abwasser speziell filtern und Reste als Sondermüll entsorgen, beim Rausbohren wird aber größtenteils immer noch ohne Rücksicht auf die Gesundheitsgefahren mit falscher Technik und fehlenden Schutzmaßnahmen gearbeitet. Es wird über Grenzwerte diskutiert, die individuelle Empfindlichkeit aufgrund diverser Begleitumstände nicht beachtet. Warum bleibt der eine mit 10 Amalgamfüllungen bis ins hohe Alter scheinbar gesund und hat ein anderer mit zwei Füllungen schon massive Krankheitssymptome? Wie sind die Wechselwirkungen zu anderen Materialien im Mund? Kann es sicher ohne weitere Belastung entfernt werden? Sind alternative Materialien z.B. Kunststoffe, Gold, Keramik etc. wirklich besser?

Vita

Dr. Andreas Lozert
Geb. 1970 in Kamen/Westfalen
1991-1996 Studium der Zahnmedizin an der Universität Regensburg mit Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt
1997-2001 zahnärztliche Assistenzzeit
1998 Promotion zum Dr. med. dent. über „Molekulares Krebsprädispositions-screening“ am Institut f. Pathologie/Universität Regensburg
2001 Gründung der eigenen Praxis in Weiding/Lkr. Cham
Seit 2006 durch persönliche Erfahrungen Umdenken in der zahnärztlichen Behandlung hin zur Ganzheitlichkeit unter Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Ärzten für Naturheilverfahren, Heilpraktikern, Osteopathen und Umwelt-Medizinern, sowie Unterstützung der Zahntechnik für die Herstellung von Zahnersatz unter umwelt-zahnmedizinischen Gesichtspunkten
2010 Curriculum Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ)
2011 Curriculum Umwelt-Medizin (EUROPAEM)
Mitglied im Arbeitskreis Zahnmedizin der DGUHT

Behandlungsschwerpunkte:
Prophylaxe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Amalgamsanierung
Materialverträglichkeitstestungen
Metallfreier Zahnersatz (festsitzend/herausnehmbar/Implantatprothetik)
Umwelt-Zahntechnik
Herd-/Störfelddiagnostik und –therapie
Ganzheitliche Behandlung von Funktionsstörungen des Kausystems

Mitgliedschaften
Deutsche Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ)
European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM)
Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT)
International College of Applied Kinesiology (ICAK-D)

Weitere Infos unter www.zahnarzt-weiding.de


Sonntag 23.03.14, 15.45 Uhr
Norbert  Wichnalek  (Augsburg):
"Zahnersatz ohne Nebenwirkungen! Geht das? Was ist technisch möglich, was ist sinnvoll?"

"

Zähne sind mehr als nur eine mineralische Substanz, die härteste in unserem Körper. In der Natur erscheint nichts zufällig. Anordnung, Form, Größe, Stellung und Farbe harmonisieren perfekt mit der Gesichtsphysiognomie und dem Charakter. Der Verlust von Zähne hinterlässt einen leeren Raum, der mit Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Implantate und Prothesen gefüllt werden sollte. Jede Art von Zahnersatz ist ein Kompromiss, ist ein Fremdkörper, der jeden Tag  und rund um die Uhr von Körper, Geist und Seele toleriert werden muss.  Die Zahnersatz Materialvielfalt ist extrem groß. Es werden alle erdenklichen Materialien dafür eingesetzt. Metalle, Keramiken und Kunststoffe und nicht jeder verträgt dies alles. So können wie bei Arzneimitteln auch unerwünschte Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Jeder Patient ist einzigartig, jeder Zahnersatz ist ein Unikat. Somit sind Materialverträglichkeits-Tests bei Zahnersatz aus ganzheitlicher Sicht betrachtet, eine logische Schlussfolgerung. 

Denn Zahnersatz darf nicht:
- Blockaden auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene auslösen
- den Energiefluss im Körper, Geist und Seele stören
- als Fremdkörper wahrgenommen oder empfunden werden
- die Gesamtharmonie im Erscheinungsbild stören

Die Erfahrungen der letzten Jahre auf diesem Gebit zeigen einen Trend zu metallfreien Zahnersatz und Zahnersatz mit einem Minimum an Materialmix. Metallfrei deshalb, weil Metalle zu einer Metallose (Metalloxide/Ionen befinden sich im Weichgewebe und wirken toxisch auf den Zellstoffwechsel) führen können. Galvanisches Element: In Verbindung mit Speichel entsteht ein "Batterieeffekt", Metalle korrodieren (zersetzen sich), gehen in Lösung und es wirkt ein permanenter Stromfluss in der Mundhöhle. Nicht zu vergessen, dass die einzelnen Nervenzellen mit Stromimpulsen miteinander kommunizieren. Metalle in der Mundhöhle können auch als Resonanzkörper (ähnlich wie eine Antenne), als Verstärker unterschiedlichster elektromagnetischer Felder wirken. Die Umweltbelastung durch diese künstlichen elektromagnetischen Felder nehmen immer mehr zu.

Auch der Biss und die Form des Zahnersatzes  können die Körperhaltung verändern. Bereits eine geringe Verschiebung des Bisses aus der Ideallage hat einen reflektorischen und störenden Einfluss auf die Ausbalancierung des gesamten Körpers. Die Folge ist eine kompensative Anpassung aller Muskeln, Bänder und Knochen des Stütz- und Bewegungsapparates. Es kann nicht nur zu Beschwerden im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich führen, sondern auch besonders im Rücken an der Wirbelsäule, der Hüfte, am Knie oder an den Füßen. Aber wer geht schon wegen Knieschmerzen zum Zahnarzt!

Es gibt jedoch inzwischen alternative Lösungsansätze bei Zahnersatz. Wie auf homöopathische Mittel, so können feinstoffliche Informationen auch auf die "Materie Zahnersatz" aufmoduliert werden. Radionik mit Quantec® ist so eine Möglichkeit. Für jede Zahnersatz-Problematik gibt es auch eine idividuelle Lösung.

ZTM Norbert Wichnalek

ist selbständiger Zahntechnikermeister, der das Spirituelle/Feinstoffliche mit der Materie Zahnersatz in Einklang bring. Schwerpunkte in seinem ganzheitlichen Dentallabor sind feinstofflich informierter Zahnersatz (FIZ©) sowie metallfreier, biokompatibler und homöopathischer Zahnersatz. Er arbeitet u. a. mit dem Quantec®-System, Orgonstrahler und dem -akkumulator, der Aura- und Kirlian-Fotografie, EM (effektive Mikroorganismen), Schungit, Xylit, Zeolith, levitiertem Wasser, Grander-Wasser u.v.m. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen im In- und Ausland, Referent diverser Fachkurse im In- und Ausland und Entwickler von zahlreichen zahntechnischen Produkten und Arbeitstechniken.

Kontakt:
Zahntechnik Norbert Wichnalek
Hochfeldstr. 62, D-86159 Augsburg
Tel.: 0821/571212
Fax: 0821/5892553
info@wichnalek.com
www.wichnalek.com


Sonntag 23.03.14, 16.15 Uhr
Dr. Karlheinz Graf (Straubing):
Zahnerhaltung um jeden Preis? Über Risiken und Nebenwirkungen von wurzelbehandelten Zähnen 

Die moderne Zahnmedizin ermöglicht heute oft noch die Erhaltung von zerstörten Zähnen, die früher sicherlich „der Zange“ zum Opfer gefallen wären. Durch Wurzelkanalaufbereitungen, -säuberungen und -füllungen bleiben zerstörte Zähne funktionstüchtig im Kiefer. Heutzutage stellt sich im Heer der chronisch Kranken jedoch die Frage, wie sicher die immunologische Belastung, die von devitalen Zähnen ausgeht, überprüft werden kann und somit in wieweit es vom gesundheitlichen Aspekt her sinnvoll ist, jeden Zahn mit allen Mitteln zu erhalten.
Um es gleich vorwegzunehmen: Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie ist die ausschließliche Risikobeurteilung aufgrund der Ergebnisse von Röntgenaufnahmen oder herkömmlichen Laborparametern zu wenig, um daraus eine umfassende Risikobeurteilung von nervtoten Zähnen auf die Gesundheitsbelastung bei chronisch Kranken zuzulassen.
Nicht für jeden ist eine Zahnerhaltung durch eine Wurzelfüllung sinnvoll!

Zusammenfassung:
Jeder nervtote Zahn induziert eine Mehrfachbelastung auf das Immun- und Enzymsystem des Patienten im Sinn einer allergischen, entzündlichen und toxischen Problematik. Solange die individuell-gesundheitlichen Kompensationsmechanismen diese Belastungen tolerieren liegt es in der Entscheidung des aufgeklärten Patienten, wie er damit umgehen möchte. Ist jedoch eine gesundheitliche Belastung schon so weit fortgeschritten, dass eine chronische Erkrankung bereits eingetreten ist, sollte das oberste therapeutische Gebot sein, eine Entlastung auf möglichst vielen Ebenen zu erreichen. Da die herkömmliche labormedizinische Diagnostik die toxische Belastung nervtoter Zähne nicht berücksichtigt, könnten die labormedizinischen Testergebnisse sowohl Therapeuten als auch Patienten in falscher Sicherheit wiegen.